Creme Eis – handgemachtes Eis ohne Schnick Schnack

Creme Eis ist eine 2015 durch Robin Küpper und Kaspar Stange gegründete Wuppertaler Eismanufaktur. Die Idee dazu kam den ausgebildeten Köchen, die zusammen seit 2009 auch ein Catering-Unternehmen betreiben, beim Einsatz auf einer Großveranstaltung. „Wir waren für das Catering eines Sommerfestes gebucht. Eis hatten wir bei einem externen Lieferanten geordert, der allerdings auf sich warten ließ. Da haben wir uns überlegt, dass wir das eigentlich auch selbst machen können“, erzählt Kaspar Stange. Gesagt, getan! Die beiden Köche erwarben kurzerhand eine Eismaschine und funktionierten ein kleines Ladengeschäft unter Stanges damaliger Wohnung in eine Eisproduktion um. Die theoretischen und handwerklichen Kenntnisse, die man für die Eisherstellung benötigt, erlernte Robin Küpper in einer Eisfachschule im Sauerland.

Traditionelles Handwerk und moderne Nachhaltigkeit

Von nun an sollte es also handgemachtes Eis aus natürlichen Zutaten geben. Keine Farb- und Zusatzstoffe, dafür aber regionale Zutaten in bester Demeter- und Bio-Qualität von zertifizierten und kontrollierten Herstellern. Ins Eis kommt, was gerade Saison hat. Die hohen Ansprüche an ihre Grundzutaten sorgen nicht nur für einen authentischen Eisgeschmack, sondern auch für eine begrenzte Sortenvielfalt. Aber genauso ist es von den Gründern gewollt.

In der Anfangszeit wurden bis zu drei Tonnen Eis auf gerade mal 16 Quadratmetern produziert. „Aus heutiger Sicht eine schier unfassbare Menge und ein wahnsinniges Unterfangen“, erinnert Kaspar Stange sich. Bis zu drei Mal fuhr nachts der Milchtanker vor, um die kleine Manufaktur mit frischer Milch zu beliefern. „Die Leute dachten, wir wären so irres Hipster-Café. Aber die letzten Jahre habe gezeigt, dass wir keine Modeerscheinung sind!“, betont der Mitgründer von Creme Eis.

Klassiker sind gefragt

Eine riesige Sortenvielfalt ist auch von Kundenseite nicht gewünscht. Bestand haben da eher die Klassiker. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die meisten Leute die klassischen Eissorten bevorzugen. Bei uns zum Beispiel ist Vanille die unangefochtene Nummer eins“, sagt Kaspar Stange. Für Abwechslung auf der Eis-Speisekarte sorgt ein wechselndes „Eis des Monats“ – zum Beispiel Wassermelonen-Sorbet im Sommer, Zwetschgen-Eis im Herbst und im Winter Milcheis mit Honig von einem ortsansässigen Imker. In der Hochsaison produziert das Creme Eis-Team mittlerweile bis zu vier Tonnen Eis die Woche.

Nicht nur Saisonalität und beste Zutaten aus der Region sind den Creme Eis-Machern wichtig, sondern auch ein umweltgerechtes Energiekonzept und eine nachhaltige Produktion. Dazu zählen neben einem geschlossenen Wasserkreislauf und Ökostrom ebenfalls recycelbare Verpackungsmaterialen, die bei Creme Eis selbstverständlich zum Einsatz kommen.

Enge Zusammenarbeit mit Köchen

Heute sind die Creme Eis-Produkte nicht nur in den drei Eisdielen am Toelleturm, am Platz der Republik und am Otto-Böhne-Platz in Wuppertal, sondern auch in Einzelhandel und in der Gastronomie angekommen. Produziert wird, was der Kunde braucht. Vom 140 Milliliter-Becher bis hin zur 6,5 Kilo-Wanne ist eigentlich alles möglich. Und auch geschmacklich richten sich die Creme Eis-Macher nach den Wünschen ihrer Kunden. Sternekoch Sascha Stemberg beispielsweise wünschte sich ein Gin-Limette-Eis, woraufhin in enger Zusammenarbeit eine passende Rezeptur entwickelt wurde. Individualisierung ist ebenso in Sachen Etikettierung möglich. „Ein eigenes Design fürs Hotel oder Restaurant sind kein Problem“, sagt Kaspar Stange.

Erweitertes Sortiment erhältlich

Außer Cremeeis, Granita und Sorbet bietet das Unternehmen auch Saucen und Toppings, Milchshakes und Kaffeespezialitäten zu fairen Preisen an. Ein ganz besonderes Schmankerl ist die liebevoll restaurierte, himmelblaue  Piaggio Ape 500, die als fahrende Cremeeis- und Kaffeebar die leckeren Köstlichkeiten auf Bestellung selbst in die entferntesten Winkel bringt und als vielgebuchtes Highlight für Veranstaltungen, Messen und spezielle Events wie Hochzeiten gebucht werden kann.

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