Bestes aus den Alpen: Steierisches Almrind

Bestes aus den Alpen: Steierisches Almrind

Damit ein Rind zum Almrind wird, muss es mindestens 60 Tage seines Lebens auf der Alm verbracht haben. Die Rinder der Agrargemeinschaft aus der Steiermark und den angrenzenden Regionen verbringen sogar mehrere Monate in den Höhen der Berge. Das sieht man und das schmeckt man. Typisch für das Almrind ist sein tiefrotes Fleisch, das durch eine feine, intramuskuläre Fettmarmorierung sowie in volles Umami-Aroma auffällt. Insbesondere für Köche, die ihren Gästen nicht nur beste Qualität, sondern Lebensmittel mit Geschichte anbieten wollen, ist das Almrind eine gute Wahl.

Das Landleben der Almrinder

Im Frühjahr wurden die Braunviecher von einem Verbund aus Almbauern und deren Familien heraufgetrieben.
Im Frühjahr wurden die Braunviecher von einem Verbund aus Almbauern und deren Familien heraufgetrieben.

Das Läuten der großen Kuhglocken ist weit über die Wiesen der Alm zu hören. Ansonsten herrscht fast gänzliche Stille, nur hier und da macht sich die Natur bemerkbar. In dieser Oase, auf den Bergen der Steiermark, grast eine kleine Herde Almrinder. Im Frühjahr wurden die Braunviecher von einem Verbund aus Almbauern und deren Familien heraufgetrieben. Ein hartes Stück Arbeit, das mit einigen Gefahren für Mensch und Tier verbunden ist. Über mehrere Kilometer müssen die Viehzüchter ihre Tiere zusammenhalten und aufpassen, dass keines der Rinder ausbüchst oder sich auf dem Marsch verletzt. Oben angekommen, werden die Rinder sich selbst überlassen.

Das vergleichsweise raue Klima auf der Alm macht den Braunviechern nichts aus – ganz im Gegenteil. Die Tiere genießen die Freiheiten des Almidylls beinahe vier Monate lang, sind ständig in Bewegung und fressen hauptsächlich Wildkräuter und das, was die umliegenden Wälder hergeben. Erst im September geht es zurück ins Tal und auf den Hof, wo sie den Rest des Jahres auf Weideflächen und in Stallungen mit Laufflächen verbringen.

Hohe Lebensqualität = hohe Lebensmittelqualität

Das Leben der Almrinder unterscheidet sich enorm von dem ihrer Artgenossen aus klassischer Stallhaltung.
Das Leben der Almrinder unterscheidet sich enorm von dem ihrer Artgenossen aus klassischer Stallhaltung.

Das Leben der Almrinder unterscheidet sich enorm von dem ihrer Artgenossen aus klassischer Stallhaltung. Durch die Almhaltung steigt aber nicht nur die Lebensqualität der Tiere, sondern auch die Qualität der Lebensmittel wie die Milchprodukte, die aus ihrer Milch gefertigt werden.

Nach 2 bis 3 Almsommern erreichen die Tiere die Schlachtreife. Ihr Fleisch zeichnet sich dann durch eine feine, intramuskuläre Fettmarmorierung aus und ist butterzart. Die langsame Aufzucht und die kräuterreiche Ernährung sorgen für einen besonders intensiven Umami-Geschmack. Das Rindfleisch ist nicht ganzjährig, sondern nur saisonal nach dem Höhepunkt der Alpungszeiten erhältlich.

Agrargemeinschaft unterstützt naturnahe Weidehaltung

Beim Vertrieb der Almrind-Produkte unterstützt Thomas Lassarus die Almbauern. Er ist Vermarktungspartner der Agrargemeinschaft Petereralm und stellt die Brücke zu Unternehmen wie der Transgourmet her, über die Gastronomen und Köche die hochwertigen Waren beziehen können. Mit ihrer Entscheidung für Produkte aus Almhaltung stärken Gastronomen die regionalen Wirtschaftskreisläufe und helfen, die naturnahe Landbewirtschaftung zu fördern.

Der Artikel erschien zuerst im Greentable Magazin

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